Berichte

Impressionen einer Wanderung über die Hills um Whitworth

Hügelige Landschaft, wunderbare Ausblicke, ein Wasserreservoir, Schafe, Natur pur, Trockenmauern, ein ehemaliger Steinbruch und ein stetiges Auf und Ab für die Wanderer.

Am westlichen Ende des Cowm Reservoirs findet man die wenigen Überreste einer Ende des 19. Jahrhunderts verlassenen Siedlung im Cowm Valley, Cowclough Hamlet.

Was die Städte Kandel und Reichshoffen verbindet – 21.03.2019

Der Architekt, der 1785 unser Rathaus baute, war Charles Christinani, Ingénieur des Ponts et Chausées du Département du Bas-Rhin aus Straßburg.
Er baute dieses auf einem freien Platz an der das Straßendorf Kandel prägenden Straße, dort, wo der Fruchtmarkt stattfand.
Daran erinnert das ungewöhnliche Foyer des Rathauses, wo weiterhin Verkaufsverhandlungen geführt werden konnten.

Die Fruchtwaage wurde direkt von der Straße aus angefahren. Dort stehen heute die Stühle und Tische der Pizzaria.
An den Markt erinnert auch der jährlich stattfindende Kräuter- und Ölmarkt.

Der gleiche Architekt baute auch die St. Michaels-Kirche in unserer Partnerstadt Reichshoffen.
Sie ist mit 72 m die zweithöchste Kirche im Elsass nach dem Straßburger Münster.

Beim Bau des Turmes der St. Georgskirche in Kandel war vor 500 Jahren ein Baumeister aus der Familie Hammer aus Haguenau federführend beteiligt.
Mitglieder dieser Steinmetzfamilie wirkten auch beim Bau des Straßburger Münster mit. Sein Bild ziert die Südseite des Turmes.
Der St. Georgsturm feiert in diesem Jahr seinen 500. Geburtstag mit vielen Veranstaltungen.

2018 – Feier 100 Jahre Waffenstillstand nach dem 1. Weltkrieg

Die Waffenstillstandsfeier am 11.11., zu der in jedem Jahr eine Delegation aus Kandel nach Reichshoffen fährt, wurde beim 100.
Gedenktag 2018 zu einem in längerer Erinnerung bleibendem Ereignis.

Nach einem zweisprachig ökumenischen Gottesdienst wurden am Denkmal der Jeane d‘Arc Kränze von den Bürgermeistern Walter aus Reichshoffen und Tielebörger aus Kandel niedergelegt.

In der Nähe des Denkmals der im 1. Weltkrieg gefallen Soldaten auf dem Friedhof unterschrieben Bürgermeister, Pfarrer/innen, Ratsmitglieder und Ehrengäste aus beiden Gemeinden eine Urkunde, die im Wurzelbereich einer neu gepflanzten Eiche deponiert wurde.

Beim Vin d‘honneur wurden Freudschaften gepflegt.

Mit einem Konzert mit Friedensliedern in drei Sprachen in der kath. Kirche wurde an die Verpflichtung zum Frieden appelliert.

Impressionen zum Besuch unserer Freunde aus Whitworth im September 2018

Den Gästen aus England wurde einiges geboten: Bei einem Stadtrundgang erhielten die Besucher und ihre Gastgeber einen interessanten Einblick in Kandels Geschichte durch Dr. Werner Esser, eine Führung und Rundfahrt durch die BASF in Ludwigshafen, eine Betriebsbesichtigung bei „Pfalznudel Gutting“ in Kleinfischlingen und einen Stadtrundgang durch das historisch gut erhaltene Städtchen Freinsheim.

In geselliger Runde saß man oft beisammen – ob während der Ausflüge oder beim zünftigen oder festlichen Abendessen .
Höhepunkt war das „Fest der Kulturen“ auf dem Marktplatz, das kulinarische und musikalische Leckerbissen darbot und wo verschiedene Bands an drei Tagen für Stimmung sorgten.

Ein weiteres Highlight war die Tagesfahrt nach Freiburg inklusive einem Picknick im Schwarzwald.

Unsere Fahrt nach Whitworth 2018

Im wahrsten Sinne des Wortes „Leinen los“ hieß es 2018 für die 27 Teilnehmer des vom Verein grenzüberschreitender Freundschaften durchgeführten Jugendaustausches zur Partnerstadt Whitworth. Sie starteten am 26.07.2018 mit dem Bus nach Rotterdam und setzten mit der Fähre über Nacht nach Hull über. In England angekommen, besuchten sie die historische und schöne Stadt York.

Jugendautausch Kandel - Whitworth 2018

Wie üblich erwartete die Gäste wieder ein tolles Programm und viele Begegnungen. So ging es in den „Crocky Trail“, einem Kletter-, Spiel-, Matsch- und Abenteuerpark, wo sich die Jugendlichen beim Spielen und Toben näher kennen lernten. Sonntags standen Bananaboatfahren mit anschließender Einkehr in einem traditionellen englischen Teehaus auf dem Programm.

Dieses Jahr durfte eine Fahrt nach Blackpool mit dem Besuch des Erlebnisparks „Pleasure Beach“ und einem Strandspaziergang nicht fehlen.
Das Programm führte die Teilnehmer nach Manchester, wo sie das Fußballmuseum und die Stadt besichtigten. Shopping kam hierbei nicht zu kurz.
Am letzten Tag ging es ins nationale Kohlebergbaumuseum. Nach dem Besuch „unter Tage“ gab es im Skulpturepark in Yorkshire ein gemeinsames Picknick.

Neben den vielen Programmpunkten feierten unsere Jugendlichen gemeinsam mit den Gastgebern auf der Begrüßungs- und Abschiedsparty sowie an einem Abend unter dem Motto „Fun at the Pool“. Höhepunkt war bei der Abschiedsparty ein erstmals gebildeter Chor aus deutschen und englischen Jugendlichen.

Weiter verbrachten die Teilnehmer viel Zeit mit den Gastfamilien und lernten englische Sitten und Gebräuche kennen. Die Jugendlichen hatten eine schöne und aufregende Zeit und fühlten sich bei ihren Gastfamilien und unseren englischen Freunden bestens aufgenommen.

Am 03.08.2018 kamen alle wohlbehalten wieder in Kandel an. Nun freuten sie sich auf unsere englischen Freunde, die uns im folgenden Jahr vom 30.07. bis 06.08.2019 in Kandel besuchten.

Die Teilnehmer bedanken sich beim Swimming Club Whitworth und deren Organisatoren Michelle Ashcroft, Sue Jubb und Mike Burgess für das tolle Programm und die hervorragende Durchführung des Austausches.

(Text und Foto von Gerhard Schultz)

Ausflug nach Mettlach und Luxembourg 04. Mai 2018

Der Jahresausflug des Vereins grenzüberschreitende Freundschaften Kandel e.V. führte die Mitglieder nach Mettlach, zu Villeroy & Boch und anschließend nach Luxemburg mit Übernachtung und einer ausführlichen Stadtführung dieser imposanten Europa-Stadt.

Doch zuvor gab es an der Saarsschleife ein zünftiges Frühstück.
Villeroy & Boch ist eine europäische Firma mit Standorten in Frankreich (Audun-le-Tiche), Luxembourg (Septfontaines) und Deutschland (Mettlach). Sie stellt heute Gebrauchsgeschirr, Schmuckkeramik und Sanitärelemente her.

Sie pflegt aber auch das Klostergebäude, in dem sich die Firma heute befindet und die ehemalige Kirche. Ihr kulturellen und soziales Engagement ist vorbildlich.

Besuch in Whitworth 2017

Eine Delegation von 16 Kandeler Bürger besuchte vom 6.9.17 bis 13.9.17 unsere Partnerstadt in England.

Sie alle wurden herzlich aufgenommen von ihren Gastgebern und ihnen wurde ein abwechslungsreiches und buntes Programm geboten. Vom festlichen Wohltätigkeitsdinner mit Tanz und Tombola, einem Konzert der Vale-and Healey Brassband zu Ehren der Kandler bis hin zum Spaziergang am Meer oder durch die hügelige Landschaft führte das Programm.

Weitere Highlights:

  • Besuch im Museum „World of Glass“ – einer ehemaligen Glasfabrik, die man besichtigen kann und wo traditionelle Glasherstellung demonstriert wird.
  • Besuch eines Observatoriums mit dem drittgrößten Teleskop der Welt, das Radiowellen aus dem All empfängt und in Bilder auflöst.
  • Moderne und Historie:
    Die supermoderne, elegante, riesige Shopping-Mall „Trafford Centre“ in Manchester – und das kleine Museum des 1. Coop-Ladens aus dem 19. Jhd. in Rochdale, von wo aus die Kooperative ihren Siegeszug in die Welt unternahm.

2017 Städtepartnerschaft mit Whitworth

Besuch aus Whitworth

„Wir haben eine faszinierende Woche, eine fantastische Zeit hier bei euch in Kandel erlebt“, so ein Betreuer der englischen Jugendgruppe aus Kandels Partnerstadt Whitworth die seit dem 25. Juli in deutschen Familien untergebracht sind bei der Abschiedsparty am Montag, 31. Juli 2017. Sowohl die Teilnehmer am Jugendaustausch aus Whitworth als auch für die aus Kandel war der Besuch des Erlebnisparks Tripsdrill mit seinen über 100 Attraktionen der Höhepunkt der Woche. „Hier konnte man sich mal so richtig austoben“, so der Kommentar einiger junger Teilnehmer. Interessanter war jedoch wohl die Führung beim ZDF in Mainz. Hier konnten die Teilnehmer hinter die Kulissen des Fernsehens blicken, aber auch die sechs Mainzelmännchen kennen lernen. Am Nachmittag in Mainz konnte man noch den Dom besichtigen und dann war „Shopping in der Landeshauptstadt“ angesagt.

Mit in Mainz dabei waren auch acht junge Franzosen und die Beigeordnete Silvie Jacob aus Kandels elsässischer Partnerstadt Reichshoffen. Auch sie waren von den Erlebnissen des Tages sehr angetan. Doch auch alle anderen Angebote, darunter auch der „Familientag“, den die jungen Engländer in ihren Gastfamilien verlebten, sind, wie beim Abschlussabend immer wieder zu hören war, gut angekommen. Genutzt wurde dieser Abend vor allem auch zum Austausch von Erinnerungsgaben und kleinen Geschenken. Das schönste Geschenk das den jungen Deutschen dabei gemacht wurde war die Einladung nach Whitworth für die Zeit vom 26. Juli bis 2. August im kommenden Jahr.

(Text aus Amtsblatt 24/2017)

Besuch in Reichshoffen – 2016

Die Städtepartnerschaft zwischen Kandel und Reichshoffen, 1961 besiegelt, besteht seit 55 Jahren. Dies war im Sommer 2016 Anlass für Bürgermeister Hubert Walter aus Reichshoffen, 55 Bürger aus Kandel zu einem Besuch nach Reichshoffen einzuladen.
Dieser Besuch erfolgte am 15. Oktober 2016. Im Park des Schlosses De Dietrich stellten sich die Teilnehmer zum Gruppenfoto auf die Schlosstreppe.

In der Fischerhütte in Reichshoffen wurden die Gäste aus Kandel von Bürgermeister, Beigeordneten und Ratsmitgliedern begrüßt und bewirtet. Auf der Bühne stand die Kandeler Biene.

Adjoint Pierre-Marie Rexer (auf der Mauer rechts stehend) führte durch die Stadt. Stolz ist er vor allem auf das Glockenspiel „Carillon de l’Europe“ im Kirchturm, zu der auch Kandel zwei Glocken stiftete. Zur Begrüßung hörten die Gäste die Melodie „Der Jäger aus Kurpfalz“. Vor allem der Blumenschmuck an der Luxemburger Insel, dem grünen Zentrum von Reichshoffen, gefiel.

Zum Abschuss des Besuches in der Partnerstadt wurden die Gäste zu einem Musikal „Fork“ in die Castine, das Kulturzentrum von Reichshoffen, eingeladen. Das bunte Spektakel auf der Bühne sorgte dafür, dass viele sagten: „Danke, wir kommen demnächst gerne wieder“.

2016 – Nachlese zum Jubiläum der Städtepartnerschaften Kandels

Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Partnerschaft mit Whitworth in England und nunmehr 55 Jahren mit Reichshoffen in Frankreich war es Zeit, nicht nur die Freundschaftsurkunden zu erneuern, sondern auch ein für alle Bewohner und Besucher unserer Stadt sichtbares Zeichen der Verbundenheit über die Grenzen hinwegzusetzen: eine Statue.

Der Platz, an dem diese Statue aufgestellt wurde, war schon vor über 100 Jahren Standort für ein „Kriegerdenkmal“, dem 1941 die Figuren der Metallspende zum Opfer fielen, und das dann 1965 endgültig beseitigt wurde.

Als Künstler für diese Statue wurde der bekannte Bildhauer Volker Krebs gewonnen.
Er fertigte aus Kupfer und Sandstein eine weibliche Figur mit weit schwingenden Flügeln – keinen Engel.
Der Künstler beschreibt sein Werk so: „Die Flügel symbolisieren Freiheit im Geiste, Bewegung im Raum und in der Luft.
Ebenso strahlen die ausgebreiteten Flügel Schutz und Geborgenheit, Kraft und Dynamik, Energie und Entschlossenheit aus.
Der Flügel bzw. die Taube ist ein Synonym für Frieden. Dies ist im Zusammenhang mit europäischer Städtepartnerschaft das bedeutendste Bild und wichtigste Aussage der Figur. Fest verwurzelt wie ein Baum in der Erde soll die Botschaft des Friedens und der Freiheit – mit Flügeln umspannend – in unseren Köpfen und Herzen verankert sein.“

Die Freundschaftsstatue ist ein Beitrag dazu, den Gedanken der Gründer unserer Städtepartnerschaften „im Geiste der Freiheit und der Freundschaft durch die Pflege enger persönlicher Verbindungen zwischen unseren Bürgern und Verwaltungen einer friedlichen Zusammenarbeit zu diesen und damit zur Sicherung einer glücklichen Zukunft in einem geeinten Europa beizutragen“ (…) weiterleben zu lassen und in Zukunft noch weiter zu vertiefen.

2015 – Ausflug ins Elsass

Die Ausflüge des Vereins, oft auch zusammen mit Reichshoffen, sind gefragt, wie hier 2015 beim Besuch der berühmten Glasmanufaktur Lalique in Wingen im Elsass und der audiovisuellen Vorführung beim Gang durch die Festung Bitsche.

2011 – Jubiläum 50 Jahre Partnerschaft mit Reichshoffen

Text und Gestaltung von Dr. Werner Esser